Gedanken [31.12.14]

…Die Tränen übermächtigten mich diese Nacht. Endlich … so erlöst von einem Gefühl der Bedrückung. Durch einen Schrei der entleibten Seele. Durch Gedanken gezogen. Durch Tiefe meiner Bosheit, die versteckt in einem schmutzigen Winkel. Nicht für die Berührung Ihrer Hände; der dunklen Geister unsichtbarer Gestalt. Ob Gold oder Pech – ganz allein mir gehörend. Streichelnd von der Zärtlichkeit meines eigenen Schmerzens Willen. Weder gut, noch schlimm. Doch so, o schreit die Wonne der grausamen Stille in mir: Löse doch nun die Finger von der schneidenden Klinge des Gipfels schmalen Grat, zwischen Hass und Liebe, die ein blindes Herz zu erkennen vermag.

Wirkte ich an jenem Abend wirklich so hoffnungslos? …….. Was war das, was aus mir schrieb? Diese Zeilen sind so dunkel. Sie gefallen mir nicht mehr.

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2 thoughts on “Gedanken [31.12.14]

  1. Wieso hoffnungslos? Für mich spricht dieser Text etwas komplett anderes. Für mich hört sich das viel eher nach Erlösung an. Irgendwas in Dir scheint endlich zu erkennen, wo die Grenze zwischen Liebe und Hass ist und erkennt gleichzeitig, dass diese Grenze sehr, sehr schmal ist – so schmal, dass man es kaum wahrnimmt….
    Wunderschön und ergreifend geschrieben.

    Gruß,
    P.

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