Flügelfreiheit…, 30. April 2015

Ich ziehe in meine erste eigene Wohnung! Ich freue mich ja so unglaublich! Gut, es ist noch nicht exakt wie eine eigene Wohnung. Die wird immer noch von der Diakonie / Einrichtung bezahlt (also die Miete, warm; Heizkosten; Strom; etc.), aber trotzdem! Endlich meine EIGENEN vier Wände. Endlich raus aus der Wohngruppe, endlich meine eigene Küche, mein eigenes Bad, mein eigenes Wohnzimmer!

Ich kann endlich eine saubere Küche betreten! Endlich, endlich, endlich!

Ich muss nicht mehr mittags nach Hause kommen und einen Saustall widerfinden. Keine offene Lätta mehr auf der Küchentheke, keine schmutzigen Messer, keine halbvollen Müslischüsseln, die so eingeweicht sind, dass sie aussehen wie Knastessen – w i d e r  l i c h – und vor allem: keine schmutzigen Töpfe mit Tomatensosen-Resten. Ich bin so glücklich!

Das Bad war jetzt nicht so das Drama, zum Glück sind wir drei hygienische Mädels in der Gruppe, dennoch ist es angenehmer das eigene Bad zu haben. Keine Befürchtung, dass wenn man aufs Klo geht erst zu spät merkt, dass das Toilettenpapier leer ist, oder festzustellen, nachdem man schon mit klatschnassen Haaren unter der Dusche steht, dass kein Haarshampoo oder Spülung mehr vorhanden ist. Ich kann meine Handtücher im Bad lassen, ohne Angst zu haben, dass sie als Fußabtreter missbraucht werden.

Ich könnte schreien vor Freude.

Am allermeisten freue ich mich auf das Möbel-Shoppen. Das Jugendamt genehmigt uns einen Erstausstattungsbetrag von ca. 700 €, mit dem wir unsere Möbel kaufen können. Ja, ich weiß, es klingt großzügig.

Aber ich finde es nur fair dafür, dass sie uns 100% von unserem Gehalt abzwacken und uns im Monat bloß 50 € „Motivationsprämie“ zusteht – aus einziger Großzügigkeit (oder eher Mitleid) der Einrichtung.

Ohne Erstausstattungsbetrag hätte ich keine Chance die blanke Wohnung einzurichten. Und von 700 Euro kann man sich LOCKER sehr gute Sachen leisten.

Ich habe schon alles zusammen geschrieben.

Aber worauf ich mich am allermeisten freue ist, dass endlich meine Kaninchen bei mir wohnen dürfen. In der Wohngruppe sind Tiere ja verboten, aber im betreuten Wohnen (Verselbstständigung nennt man das übrigens), darf man „Käfigtiere“ halten. Zum Glück sind die Leute hier nicht so helle, dass sie wüssten, dass Kaninchen keine Käfigtiere sind, und zudem VIEL mehr Verantwortung tragen, als eine Katze. Aber who cares? Besser für mich.

Dadurch, dass ich dann ins betreute Wohnen komme, kriege ich auch mehr Geld, mit dem ich voll und ganz auskomme. Außerdem bin ich ja ein Sparfuchs, also von daher ist das für mich nicht der Weltuntergang.

Ich weiß, dass mir Pam sicher fehlen wird, dieses rotzfreche Kind. Obwohl sie wirklich unheimlich provokant sein kann, habe ich sie furchtbar ins Herz geschlossen, unsere kleine Pam. Das meiste ist sowieso nur gespielt. Ihre „Ghetto-Sprache“, ist genauso aufgesetzt wie die ab und an gemeinen Sprüche die sie ablässt (außer mir gegenüber, denn nach ihren Worten: „Weil wenn ich dich verärgere, dann hätte ich Pech, wenn du mich nicht mehr magst. Bei den anderen ist es mir egal.“)

Insgeheim glaube ich auch, dass sie genau weiß, dass ich das komplette Gegenteil von *Larissa bin (die Dritte von uns). Außerdem verhält sich Larissa manchmal wie eine Sechzehnjährige, nicht wie eine Zwanzigjährige. Sie lässt sich einfach mit jedem Scheiß provozieren, anstatt es einfach zu ignorieren. Inzwischen finde ich, dass sie selber schuld ist, wenn Pam sie ärgert. Sie geht ja drauf ein.

Das ist zum Beispiel der Unterschied zwischen mir und Larissa. Wenn Pam mich beleidigt oder unverschämt wird, zum Beispiel mit einem weltberühmten Beispiel, gestern Abend erst:

Die Jungs saßen oben in unserem Stockwerk vor dem Zimmer der Betreuer. Als ich hochkam, zog mir Pam den Pulli hoch und betrachtete meinen Hintern mit dem Kommentar „Ja, sie ist ja auch viel dicker als ich.“ (Sie hatten darüber diskutiert, dass sie keinen Arsch hätte). Ich  weiß, dass sie das nicht beleidigend meint, und sie sagt dann auch „Sorry, das war nicht so gemeint, das weißt du ja“ und lacht dabei. Aber ich weiß, dass sie es wirklich nicht ernst meint. Dann lächle ich kopfschüttelnd entweder darüber, ignoriere das oder werfe ihr einen warnenden Blick zu. Lediglich, das einzige, was ich manchmal dazu sagen, ist dann nur: „Ernsthaft…“ Im Tonfall von „Muss das jetzt sein?“. Und dann lacht sie und sagt „Nein Spaß.“

Larissa wäre in meiner Situation bestimmt wieder an die Decke gegangen „Ich lasse mir von so einem arroganten Kind nicht sagen, dass ich fett sei!“ Das Problem ist, Larissa TUT immer auf so extreeeeem erwachsen, aber sie IST es einfach nicht. Und das geht selbst mir gegen den Strich. Das ist einfach eine Eigenschaft, die ich an ihr absolut nicht leiden kann, bzw. um genauer zu sein, mich ankotzt. Aber sie ist nun mal so und abgesehen davon, ist sie ganz okay.

Ich komme mit den Leuten in meiner Wohngruppe im Allgemeinen sehr gut klar. Aber das liegt halt daran, dass ich meistens meine Klappe halte und nur beobachte oder zuhöre. Es amüsiert mich, wenn eine Diskussion oder ein kleiner Streit losgeht, weil es mich immer wieder erstaunt, wie blöd Menschen sind und nicht merken, dass sie selbst den Streit zum eskalieren bringen und nicht der Gegenüber. Aktion-Reaktion.

Nun, ich habe leider kein Beispiel, mit dem ich mich vergleichen könnte, weil ich wirklich noch NIE Probleme mit den Jugendlichen in der Gruppe hatte. Ich sage ihnen, wenn mich etwas nervt…  zum Beispiel, dass die Jungs ihre Scheiße in der Küche wegräumen sollen oder lüften könnten in der Früh, damit der Vorraum nicht so unglaublich stinkt! Dann geben sie einen Kommentar von sich, vor allem *Moritz , wie zum Beispiel „Äh, jaaa und du riechst nach Fischsemmel und so.“ (wir hatten mal eine in der Gruppe die sich NIE geduscht hat … und das riecht man natürlich nach einer Zeit extrem) und dann bewegt er sich dazu, als hätte er eine Behinderung und zieht eine Grimasse.

Ich weiß, dass diese ganzen Beleidigungen nur so daher gesagt sind, deshalb  reagiere ich da je nach Situation wie bei Pam. Entweder wortlos genervt, gelangweilt oder amüsiert.

Ich verstehe Larissa ehrlich gesagt in dem Fall auch nicht, wie sie sich da so angegriffen fühlen kann, bzw. wie sie sich da so massiv reinsteigern kann  und das als ZWANZIGjährige!… ich finde es einfach nur lächerlich.

Wenn ich mich über alles aufregen würde, was die mir so am Tag sagen, würde ich ja irgendwann solche Minderwertigkeitskomplexe kriegen, dass ich mich nicht mal mehr trauen würde aus dem Bett zu steigen.

Aber gut. Wenn Larissa meint sich über solche Irrelevanzen aufregen zu müssen, dann soll sie das irgendwann tun.

Mit 30 wird sie nicht einmal mehr die Möglichkeit haben sich die Haare grau zu ärgern, weil sich das in den wenigen Jahren davor wie von selbst erledigt.

Nicht mein Problem. Ich kann darüber fast nur noch lachen.

Jedenfalls…. Ich kann es kaum erwarten. Nur noch drei Wochen und ich wohne endlich allein. Einmal in der Woche wird mein neuer Betreuer vorbei schauen. Leider muss ich mit ihm zusammen einkaufen gehen, weil meine Essstörung ja nur „Pseudo-bekämpft“ ist.  Mal ist sie da, dann wieder nicht.

Momentan würde ich auch sagen, dass sie sehr präsent ist. Ich trinke den ganzen Tag über 2 – 3 Cappuccino, um mich satt zu halten, dann am Abend etwas vom Abendessen und wenn das Abendessen bloß aus Kohlenhydrate besteht, dann mache ich mir zwei Rühreier und Eiweißbrot dazu. Am Abend folgen die 70 Sit-ups (mehr schaffe ich nicht!), leg raises, ach, einfach ein komplettes Workout-Programm bis mir alle meine Muskeln brennen…

Nun, prinzipiell vom Essverhalten würde ich jetzt nicht sagen, dass ich Essgestört bin. Immerhin geht es mir in erster Linie darum, nicht ABZUMAGERN, sondern einfach SCHLANK zu werden.

Himmel, ja, man kennt das vielleicht, dass man von ÜBERALL gesagt bekommt, man IST schlank. Aber Wahrheit ist doch, dass keiner weiß, wie man UNTER den Klamotten aussieht. Und alles was ich will, ich ein kleines bisschen ein straffer Bauch (den ich ja vor Weihnachten antrainiert habe – SCHEIß Feiertage!)… nun ja..

Jedenfalls muss mein Essverhalten noch ein wenig kontrolliert werden. D.h. *Helmut muss mit mir zum Einkaufen und darauf achten, das sich wirklich etwas einkaufe, außer 1,5 Jughurt, Ananas, Eier und Eiweißbrötchen. (Ich gebs zu, vermutlich würde ich wirklich so leben) … und da ich mir ja immer denke, dass es Essen nicht wert ist, Geld auszugeben, würde ich vermutlich den Mindestbetrag dafür ausgeben.

D.h. ich  tu 50 € beiseite für meinen Führerschein, 50 € einfach so in meine Sparkasse, 100 € für den Monat für meine eigenen Bedürfnisse (Kino, Essen, Disco, Bar, Museum, was auch immer), 60 Euro für Bekleidung, Kosmetik, Hygieneartikel etc. und der Rest, ca 40 Euro bleiben dann halt fürs Essen übrig.

Und sollte mir mal irgendwas nicht reichen (für Bekleidung etc) würde ich eher vom Essensgeld etwas nehmen und mir dafür lieber etwas Nicht-Essbares kaufen, als andersrum.

Ich weiß, gestörte Denkweise, aber so bin ich halt. Bevor ich Essen kaufe und es dann lediglich im Kühlschrank vergammelt, ist es doch viel logischer, oder?

Nun, jedenfalls… ist ja ab da an meine Sache….

Ich freue mich einfach unglaublich. Ich bin endlich (mehr oder weniger- aber auf jeden Fall VIEL mehr als bisher) ein freier Mensch.

Wie ein Vogel.

Ich will endlich meine eingeketteten Flügel ausbreiten und fliegen.

Einfach fliegen und leben.

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…Ort der Vergangenheit, 09. April 2015

Am Sonntag war ich mit Kora bei ihrer Familie. Ich liebe diese Menschen. Ich weiß nicht warum. Aber ich fühle mich akzeptiert und aufgenommen von ihnen. Ihre Schwester ist komplett straight. Sie sagt was sie denkt – ohne Umschweife.
Ihr Bruder ist still und beobachtet. Er ist der jüngste der Familie, wenngleich neun Jahre älter als ich. Ich mag ihn. Wegen seiner Ruhe.

Die Mama sitzt meistens am Esstisch in diesem riesigen, freien Raum und raucht ihre Zigarette oder steht in der Küche, kocht oder macht Kaffee. Ich habe das Gefühl, sie beobachtet und sagt nur das Nötigste. Oder ab und zu ein kleiner Scherz am Rande. Der Vater .. ich weiß nicht genau, ihn zu beschreiben oder warum ich ihn gerne mag. Er ist vielleicht ein Vater, den ich mir so oft gewünscht hatte. Ein Vater, der häufig den Charakter des Vaters meiner Hauptrolle in meinen Geschichten bekommt. Er ist ruhig, klug und wachsam. Er redet wenig, ist aber permanent bei Gesprächen dabei, selbst wenn man ihn nicht hört, man weiß, er nimmt teil. Und er würde einfach alles für seine Familie tun.

Ich glaube, ihre Familie kann mich ganz gut leiden. Jedenfalls behauptet Kora das. Und ich bin ja jetzt auch kein Empathie-Tölpel. Jedenfalls würde ich mal behaupten, dass ihre Einstellung mir gegenüber sehr loyal und willkommen scheint.

Sie sind freundlich zu mir, und ich habe bisher von niemandem eine unangenehme Botschaft einstecken müssen.

An diesem Ostersonntag, an dem wir zum Brunch eingeladen waren, wollte Kora zum Friedhof ihre Großmutter besuchen. Auf dem Weg dahin fragte ich in die Stille hinein: „Ist der See in der Nähe?“ Wir hielten gerade in der Altstadt an einer Ampel. Sie sah kurz nachdenklich aus dem Fenster. Als würde sie sich gerade an die Fahrt von damals erinnern. Sie nickte und als wir an der Ampel links bogen, deutete sie zur Straße geradeaus, die die Altstadt verließ. Ich war überrascht, dass mir mein Bauchgefühl so recht gegeben hatte. „Ungefähr zehn Minuten“, hatte sie noch gesagt.

Es war nicht abgemacht, dass wir den Ort besuchen. Nicht nach zwanzig Jahren, nicht das erste Mal seit dem Verbrechen, das dort geschah. Und doch landeten wir dort. Es war ein Kieswerk. Dort etwas abseits ein See. Verborgen von hohem Schilf. Es war ruhig, leer. Irgendwie total harmlos und unschuldig. Ich fragte sie, wo genau es passiert war. Wo dieser Bastard sie festgehalten hatte.

Es war auf öffentlicher Straße. Links, rechts und hinter uns Schilf. Der Boden aus Sand und Kies. Es waren nur noch wenige Kieshügel zu sehen. Sie sah sich um und ich spürte, wie verwirrt sie war. Als ich fragte, was los sei, sagte sie: „Es sieht ganz anders aus.“ Sie sprach leise, als könnte man uns hören. Sie drehte sich ein paar mal um ihre eigene Achse. Machte ein paar Schritte vor, ein paar Schritte zurück. Ich glaube, ich stand in ihrem Kopf gar nicht mehr neben ihr. Sie drehte sich wieder ein paar Mal „Hier“, sagte sie und tippte mit dem Fuß auf den Boden.

Ich ging die fünf Schritte, die sie noch gelaufen war, auf sie zu und sah mich um. Es war ein kalter Ort. Ich erinnerte mich an ihre Geschichte, die sie mir erst vor kurzem wirklich detailliert (für mich war es detailliert genug!) erzählt hatte. Als wäre es gerade passiert, starrte ich auf den Boden und suchte nach dem Blut des damals zehnjährigen Mädchens. Aber es war Schwachsinn. Dieses zehnjährige Mädchen stand neben mir. Und sie war dreißig. „Wo hat sich *Vallerie versteckt?“, fragte ich sie, nach langem, betretenen Schweigen. Wieder drehte sich Kora mehrmals um ihre eigene Achse, machte fünf Schritte zurück, drei Schritte vor, drehte sich wieder. Ich folgte ihrem Finger. Sie zeigte in Schilf „Da.“ Sie runzelte die Stirn und sah sich nochmal um. Zeigte einen halben Meter weiter „Irgendwo dort.“

„Und von wo ist er gekommen?“, fragte ich.
Sie ging wieder zur Stelle des Grauens. Sie deutete zwischen zwei niedrige, aber große (von der Breite und Fülle her!) Kieshügel. Ich runzelte die Stirn und sah zum See, das verlassen, wirklich in Sichtweite links vor uns lag. „Und dort waren die Leute schwimmen?“ Kora nickte.
„Aber da sieht man doch locker hierher.“
Sie schüttelte den Kopf. Mehrmals. „Nein… nein, es ist anders. Der Hügel war viel höher.“ Sie deutete ungefähr die Höhe eines Hauses, „Und das Schilf“, sie machte eine Handbewegung, als würde sie auf einer Schallplatte herumdrehen, „Es war überall. Und mehr.“ Ich sah mich um und sah links vom niedrigen Kieshügel, welches in meinem Kopf jetzt aber hoch war wie ein Haus, ein wenig Schilf aus dem feuchten Sandboden wachsen. Auch das sah ich in meinem Kopf nun hoch und dicht. Es wäre unmöglich gewesen, vor zwanzig Jahren, an diese Stelle zu blicken.
„Ist der Ort hier immer so verlassen?“
Kora schüttelte den Kopf. Über ihre Lippen wich ein bitteres Grinsen. Es machte mir beinahe angst. „Auf diesem Kieshügel waren immer viele Menschen. Sie sonnten sich dort.“
Mir wurde wirklich schlecht bei dem Gedanken. Von dort oben hätte man alles gesehen.
„Kinder oder Erwachsene?“
„Eher Erwachsene“, erinnerte sich Kora. Mir drehte sich der Magen um.
„Haben sie dich gesehen?“
Sie schwieg kurz und sagte dann: „Ich weiß es nicht.“
Aber sie hätte mir sagen können, was sie wollte. Diese Menschen, die auf dem Kieshügel saßen und sich sonnten, hatten gesehen, wie ein zehnjähriges Mädchen von einem krankhaften, pädophilen Mistkerl vergewaltigt wird. Und sie haben nichts gemacht. Gottverdammt, NICHTS. Sie haben weggesehen. So wie sie alle weggesehen hätten, als der Typ mich am Bahnhof vor einem halbe Jahr beinahe so weit hatte. Selbst als ich ihn von mir schubste und laut genug schrie, er solle die Finger von mir lassen. Haben die Menschen auch nur den Kopf in meinem Richtung bewegt? Nein. Sie hatten gekonnt weg gehört. Und damit sind sie kein Stück besser als all die anderen pädophilen Schweine, die es auf dieser Welt gibt wie Bazillen. Genau diese ignoranten Gesichter dieser feigen Menschen sehe ich auf diesem Kieshügel, während ein zehnjähriges.Mädchen.blutig.gefickt.wird. Ich bin so voller Hass. So voller Hass auf die willig blinden und tauben Menschen, die es auf dieser Welt gibt.

Als wir auf dem Rückweg im Auto saßen, war ich diejenige, die heimlich Tränen vergoss. Weil ich die Menschheit niemals verstehen werde. Weil ich sie nicht verstehen will. Und weil ich am liebsten niemals ein Teil von ihnen geworden wäre. Weil ich keiner von ihnen sein will.

Es ist zu traurig.
Zu grausam.
Zu kaputt.