Ein Phantom zu lieben…

Dich zu lieben war eine Qual, eine Versuchung, eine Angst und eine Hoffnung in einer Welt, die es nicht gibt und es nie geben wir.

Dich zu lieben, schnitt mir Wunden in das Herz, begoss sie mit Gift, mit brennendem Schmerz.

Dich zu lieben war eine Welt in pechschwarz, nicht rosarot, keine Brille sondern Blindheit und Taubheit und, o Grauen, wie unangenehme Gänsehaut, im Schein der Täuschung und des Unwissens.

Dich zu lieben war Entzückung, war bezaubernd und berauschend, wie meine eig’nen Schmetterlinge auf masochistischem Wege Löcher in die Magengrube flatterten, meinem Herzen das Klopfen befahlen und es gleichzeitig in Fesseln legten, um es nicht entkommen zu lassen.

Dich zu lieben war mehr Traum als Realität. War mehr Stimme, war mehr Name, mehr Vermutung und viel mehr Worte, als Nähe, Haut und Wärme und der Duft, den die Luftpost auf sicherem Wege in die meine Hände fliegen ließ.

Es war mehr Schicksal, als Glück und mehr dunkel als hell.

Dich zu lieben, ohne dich je zu spüren, zu riechen, zu küssen, dich zu lieben, ohne Augen, ohne Haar, ohne Lippen, ohne Wahr… viel mehr Falsch und mehr Phantom, als echt und lebendig.

Eher eine sterbende, sickernde Hoffnung und Sehnsucht, die quälend ihren Weg in ein dunkles verebbendes Loch gräbt und stirbt.
Ganz allein
Für immer liebend.

„Wie kann man jemanden so sehr lieben, den man nie gesehen hat?“ (14.07.2011)

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s