„Die Liebenden“ & „Blindes Herz“

Die Liebenden

So berühre Du mich, wie ein Blinder

Singe mir Lieder, stumm wie ein Liebender

Und beschenke mich Deiner Blicke, die meine Seele streicheln

Betäubend meiner eigenen Schmerzen,

Mit der Macht, die ich Dir schenkte, o meiner eig’nen Hoffnung Willen,

Die toben wie ein leidenschaftlicher Sturm

Und niemals erblinden meine Unersättlichkeit

Welch’ Du in mir mit einem Hauch eines Herzenkusses erwecktest

Und Liebkosung hinterließt

Die wie ein Traum in den Wolken zerfließt

21. Jan. 2015

Blindes Herz

Endlich … so erlöst von einem Gefühl der Bedrückung
Durch einen Schrei der entleibten Seele
Durch Gedanken gezogen. Durch Tiefe meiner Bosheit, die versteckt
in einem schmutzigen Winkel.
Nicht für die Berührung Ihrer Hände; der dunklen Geister unsichtbarer Gestalt.
Ob Gold oder Pech – ganz allein mir gehörend.
Streichelnd von der Zärtlichkeit
meines eigenen Schmerzens Willen.
Weder gut, noch schlimm.
Doch so, o schreit die Wonne der grausamen Stille in mir:
Löse doch nun die Finger von der schneidenden Klinge des Gipfels schmalen Grat,
zwischen Hass und Liebe,
die ein blindes Herz zu erkennen vermag.

30. Dez. 2014

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s