Geschützt: Ich dachte, ich sei tot

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein:

Advertisements

Mein Name ist Willi

Hallo, ich bin Willi und ich habe zwei Geschwister die eigentlich genauso aussehen wie ich. Wir sind alle noch sehr klein. Meine Mama ist groß und dick und langweilig, aber sie ist liebevoll und hat immer ein Auge auf uns, selbst wenn sie liegt und entspannen will.
Wo mein Papa ist, weiß ich nicht, aber das macht nichts, denn eigentlich denke ich keine Sekunde an ihn.
Ich bin sehr glücklich. Ich spiele jeden Tag mit meinen Geschwistern Brandy und Mikel auf der Wiese. Wir können leider nicht weit laufen, obwohl wir uns austoben wollen, weil uns dieser hohe Zaun im Weg steht, aber so schlimm ist das nicht, wir können uns auch so vergnügen. Außerdem kommt jeden Tag so ein freundlicher Mann, der uns ganz viel leckeres zu Essen gibt. Wir laufen dann sofort an den Zaun und himmeln ihn aus großen Augen an, ja, manchmal quieken wir sogar vor Freude und lächeln und lachen, aber er erkennt das, glaube ich, nicht immer. Egal, ich mag ihn, denn das Zeug, das er uns gibt, ist wirklich megalecker und auch Mama ist davon begeistert. Sie ist aber anständig und quiekt und schreit nicht mehr vor Freude, wie wir. Sie kommt dann gemütlich zu uns spaziert und isst mit uns zusammen das leckere Essen, das uns dieser freundliche Mann gibt.
Wenn es dunkel wird, dann liegen wir alle ganz eng zusammengekuschelt bei Mama. Ich kann mich nur wohl fühlen, wenn ich direkt an ihrem Bauch schlafe, sonst habe ich Angst und kriege kein Auge zu. Brandy und Mikel wollen mich immer wegdrängen, aber das lasse ich nicht zu. Sie schlafen dann an mich gekuschelt.

Am nächsten Morgen werde ich auf einmal aus dem Schlaf gerissen. Vor Schreck schreie ich auf. Grobe, große Hände packen mich und ziehen mich aus der geborgenen Wärme von Mamas Bauch. Meine Geschwister Brandy und Mikel werden auch so fürchterlich gemein geweckt.
Nach lautem Schreien und Weinen erkenne ich erst die Grobiane. Ich bin genauso entsetzt wie meine Geschwister, als wir den freundlichen Mann erkennen, der uns sonst immer Essen gibt. Neben ihm stehen noch zwei andere fremde Leute, die aber ganz und gar nicht freundlich aussehen.
Ich kriege schreckliche Panik und will weglaufen, als Brandy mit einer einzigen Bewegung vom Boden hochgezogen und sein Kopf zwischen den Beinen eines dieser Männer fixiert wird. Aus Angst sind meine Augen weit aufgerissen und als ich sehe, wie Brandy an den Hinterbeinen gepackt wird und vor Todespanik immer lauter aufschreit, will ich nur noch einschlafen und nie wieder aufwachen.
Er erleidet Höllenqualen, als sie ihm die Haut aufschneiden. Es geschieht in wenigen Sekunden, aber seine Schreie und sein Weinen sagen mir, dass er Todesangst hat. Ich kann es in seinen Augen sehen. Als er direkt neben uns in eine kleine Kiste gesetzt wird, ist er am Ende seiner Kräfte. Er schreit nicht mehr, er wehrt sich nicht mehr. Er legt sich hin, seine Augen auf uns gerichtet, jedes Leben verschwunden, vor Schmerzen gebrochen, hoffnungslos… und kastriert.

Nachdem die drei Monster mir und Mikel dieselben Schmerzen zugefügt haben, fühlt sich mein Körper taub an. Weder Brandy, noch Mikel und ich machen irgendeinen Aufstand, als wir an unserer Mama vorbeigetragen werden und man uns auf eine fremde Wiese setzt. Ich schwanke und bleibe liegen, als ich zur Seite kippe. Meine Augen schließen sich und ich will nie wieder aufwachen.

Als ich wach werde, ist es weniger schlimm. Die Schmerzen sind zwar noch da, aber nicht mehr so schrecklich wie zuvor. Mikel und Brandy liegen ganz eng an mich gekuschelt und schlafen noch. Ich blicke um mich herum, ohne mich zu bewegen, nehme die Umgebung wahr…. und erblicke Mama. Direkt nebenan. Sie liegt im Schatten eines kleinen Baumes und schläft. Sie sieht mich nicht an. Ich will zu Mama. Außerdem habe ich Hunger und Durst und Schmerzen! Ich fange an zu wimmern, ziehe mich mit größter Kraft zwischen meinen Brüdern hervor, versuche aufzustehen. Ich gehe an den Zaun und schnupper hinüber. Mama schläft tief und fest.

Wenige Wochen später geht es mir und Brandy und Mikel wieder gut. Dass Mama nicht bei uns ist, ist nicht so schlimm. Wir haben ja noch uns und außerdem auch ganz viele andere neue Freunde, die genauso aussehen wie wir! Da wäre zum Beispiel Leo, mit ihm spiele ich immer fangen. Das ist lustig und er macht komische Geräusche, wenn er mir hinterherläuft. Leo und ich, wir schlafen auch immer ganz eng aneinander gekuschelt. Mikel und Brandy kuscheln sich immer lieber zu den Großen. Mir ist das egal, ich will nicht zu den Großen gehören.
Ich spiele lieber mit Leo, laufe über die Wiese, fresse ihm das leckere Essen weg, das uns der Mann jeden Tag bringt und wälze mich ausgiebig im Dreck – Ja, das macht Spaß!

An einem Sonntagmorgen kommen zwei fremde Männer.
Meine Brüder, unsere vielen neuen Freunde, und ich sind mittlerweile ganz schön groß geworden, auch, wenn wir noch um einiges kleiner als Mama sind.
Die Männer steigen über den Zaun und kommen zu uns. Als ich das letzte mal von solchen Leuten mitgenommen wurde, habe ich große Schmerzen erlebt. Ich kriege Angst, schreie auf und renne weg.
Meine Brüder Brandy und Mikel sehen auch ängstlich aus, sind aber neugierig. Sie laufen langsam rückwärts, machen aber keine Anstalten wegzulaufen. Ich schreie und quieke und will sie warnen, doch da packen die großen Hände nach ihnen und heben sie hoch. Erst jetzt schreit Brandy auf. Er wehrt sich so sehr, dass er den Mann unabsichtlich an der Brust erwischt und auf den Boden fällt.
Dieses Monster flucht ein lautes, langes Wort, das ich nicht verstehe. Die Kraft und die Lautstärke jagen mir einen eiskalten Schauer über den Rücken und ich dränge mich immer tiefer in die Ecke unserer kleinen, offenen Hütte. Er holt mit einem Bein aus und tritt nach meinem Bruder, der vor Schmerz laut aufschreit. Ich habe fürchterliche Angst und bin etwas erleichtert, als ich Leo neben mir entdecke.
Der Mann greift wieder nach Brandy. Meine Brüder schreien und quieken und weinen, als sie mitgenommen werden
Meine Freunde und ich kommen langsam wieder aus unserer Ecke hervor. Die Männer sind weg.

Ich habe gewartet. Den ganzen Tag. Ich habe bis in die Nacht gewartet und auch am nächsten Morgen. Auch drei Tage später, habe ich gewartet, aber Brandy und Mikel sind nie wieder zurück gekommen. Und jede Woche ist ein Monster gekommen und hat ein paar von uns mitgenommen. Ich weiß inzwischen sogar, was ich bin. Diese Männer nennen uns alle immer „Mistvieher“. Ich weiß nicht, aber irgendwie gefällt mir das Wort nicht.
Jetzt sind schon wieder viele Wochen vergangen und ich werde immer größer.
Als die Männer dieses mal kommen, gibt es nur noch zehn von uns Mistviehern und als sie dieses Mal kommen, gibt es zehn von uns Mistviehern, die größer sind als die, die Mama letzten Abend auf die Weltgebracht hatte und als sie dieses Mal kommen, nehmen sie uns alle mit.
Und wir kommen nie wieder zurück.

Bilder: 4ever.eu & bing.de

Zitat aus „Schweineleben – 110 kg bis zum Tod“:

Der letzte Transport
In einem Alter von 7-8 Monaten haben die jungen Schweine, die die Mast überlebt haben, ihr „Schlachtgewicht“ von etwa 110 Kilo erreicht – nicht einmal die Hälfte des Gewichtes eines erwachsenen Schweins. Für Schweine, die bei der Schlachtung nicht dieses Norm-Gewicht haben, gibt es Preisabzüge für die Mäster. Die Schweine werden aus ihren Mastbuchten getrieben, auf LKWs verladen und zum Schlachthof transportiert. Ein letzter Weg in erdrückendem Gedränge, Stress, Hitze, Kälte, die Tiere beißen und treten sich, haben in der Enge kaum eine Möglichkeit, an Trinkwasser zu kommen. Sofern es überhaupt welches gibt. Das sind sie allerdings schon aus ihren Mastbuchten gewohnt, wo sie Trinkwasser – wenn überhaupt – nur über Nippeltränken bekamen.

Schlachten im Akkord
Abgeladen in den Wartebereichen der Schlachthöfe haben die Tiere ihren eigenen Tod vor Augen, riechen das Blut und hören die letzten panischen Schreie ihrer Artgenossen. Bevor sie selbst zur Schlachtung getrieben und mit Strom oder Gas betäubt werden, ihre Halsschlagader aufgeschnitten wird, sie ausbluten und im Brühbad landen. Durch die Akkordarbeit in den Schlachthöfen, oftmals von Billiglöhnern unter enormem Zeitdruck ausgeführt, ist es an der Tagesordnung, dass Schweine vor ihrer Schlachtung nur unzureichend betäubt werden und ihren Tod und ihre beginnende Zerlegung bei vollem Bewusstsein erleben. Dem Schnitzel in der Kühltheke sehen wir nicht an, wie das Leben des Schweins zu Ende ging.

Links:
Der Schmerz der Ferkel
„Schweineleben“ – 110 kg bis zum Tod

„Hallo, ich bin Willi und ich habe zwei Geschwister die eigentlich genauso aussehen wie ich. Ich bin sehr glücklich. Ich spiele jeden Tag mit meinen Geschwistern Brandy und Mikel auf der Wiese.

(…) Wir haben ganz viele neue Freunde. Zum Beispiel Leo. Mit ihm spiele ich immer fangen. Das ist lustig und er macht komische Geräusche, wenn er mir hinterherläuft. Leo und ich, wir schlafen auch immer ganz eng aneinander gekuschelt.(…)

Ich spiele mit Leo, laufe über die Wiese, fresse ihm das leckere Essen weg, das uns der Mann jeden Tag bringt und wälze mich ausgiebig im Dreck – Ja, das macht Spaß!“

ferkel,-liebe,-gras-173913

Mein liebster Blog Award

Tatsächlich wurde ich von der lieben Atroksia nominiert. Ich fühle mich unglaublich geehrt, vor allem, weil ich diesen Blog, vor nicht mal einem Jahr, ursprünglich nur für mich erstellt hatte, so als Online-Tagebuch, quasi. Erst, als ich gemerkt habe, dass immer mehr „anonyme“ Leser meine Beiträge kommentieren und die Aufrufe in eine Höhe schoss, die es kaum noch erlauben dürfte, sehr private Dinge zu erzählen, wurde dieses Online-Tagebuch eben „nur“ zu einem Blog, in dem ich Namen zensierte und gewisse Orte verfälschte, um wenigstens meine Mitmenschen anonym zu halten.

VIELEN DANK, Atroksia für deine Nominierung!

Und hier meine Antworten auf deine Fragen:

  1. Was würdest du niemals zurück lassen, falls deine Wohnung/Haus in Flammen stehen würde?
    Ganz klar, und diese Antwort sprang mir ohne das leiseste Grübeln in den Kopf: Meine Tiere!

  2. In welchem Jahrhundert/Jahr/Epoche würdest du am liebsten
    leben?
    Puuuuhhhhhh das ist eine SEHR schwierige Frage. Das 17. Jahrhundert war eine unglaublich düstere und gefährliche, leidende Zeit, aber mich reizt die Geschichte des 17. Jahrhunderts in Frankreich. Auch von Büchern kann ich nicht genug davon bekommen (Ein Bild von dir – Jojo Moyes, absolutes Lieblingsbuch!). Andererseits finde ich auch 1500 – 1600, die Renaissance…. Himmel, ich könnte mich nicht entscheiden. Beides toll………

  3. Welche Erfindung hältst du für die sinnvollste/beste?
    Ohje…..das ist eine gemeine Frage. :-p……… im ersten Moment dachte ich an das Handy, dann an einen Kugelschreiber und im nächsten Moment an einen Laptop. Warum?Nun ich werde mal meinen ersten spontanen Gedanken rechtfertigen: Handys kotzen mich im Allgemeinen betrachtet eigentlich an. Diese ständige Selfie-Posterei, wenn man mit Freunden unterwegs ist und man das Gefühl hat, wie Luft zu sein, weil das Handy die ganze Zeit in der Hand des Freundes ist  (noch schlimmer: wenn das Handy beim Ausgehen/Essengehen IMMER auf dem Tisch liegt -.-).Aber dennoch finde ich, dass sie das Leben sehr bereichern können. Ich bin noch in einer Kindheit aufgewachsen, in der Handys nicht so penetrant waren…. so oder so hatte ich mein erstes Handy „erst“ mit 13 und das war noch so ein richtiges Totschlag-Nokia. Mein erstes Smartphone bekam ich dann mit 15 und das war relativ eines der ersten von LG…. aber ich kann mich erinnern, dass mir das Handy in vielen Hinsichten weiterhelfen konnte.Zum Beispiel, als mich ein Mann bedrohte – ohne Handy weiß ich nicht, was passiert wäre!Oder als ich meinen Schlüssel Zuhause vergessen hatte und meine Eltern über das Wochenende verreist waren.Oder: als meine Oma verblutend im Bad lag und unser Festnetz urplötzlich nicht mehr funktionierte. Wären die Notärzte nur 2 Minuten später eingetroffen, wäre sie verblutet…Und es gibt noch tausend Beispiele, die ich aufzählen könnte, in denen mein Handy mein Fast-Lebensretter oder Freund in der Not war.

  4. Welche Superkraft hättest du am liebsten, wenn du ein Superheld wärst?
    Ich würde fliegen können wollen!!!! Ich weiß, ein total banaler und sogutwie allerwelts-Wunsch, aber ich habe mir das schon als Kind immer gewünscht und werde es vermutlich auch für immer tun.

  5. Wo hört deine Toleranz auf?
    Tierquälerei! Definitiv. Es gibt nichts, absolut nichts und niemanden, dem ich verzeihen würde, wenn einem Tier Leid zugefügt wird. Da sehe ich absolut Rot und habe keinerlei Verständnis.

  6. Wenn du plötzlich Kanzler/Kanzlerin wärst, was würdest du als aller erstes ändern?
    Nachdem mich die Aussage der reizenden CDU-Ministerpräsidentin rasend vor Wut gemacht hatte („Nach Homoehe folgt Inzest“), definitiv: Ich würde die Homoehe erlauben! Ich habe momentan nicht vor, jemals zu heiraten, aber die Diskriminierung gegen Männer die Männer oder Frauen die Frauen lieben, finde ich einfach nur noch zum Kanonkotzen.

  7. Welcher Film hat dich bitterlich zum Weinen gebracht?
    Der Junge im gestreiften Pyjama…. Minutenlanges Tränendrama am Ende des Films… ich dachte zu ersticken ….

  8. Würdest du gerne ewig Leben wollen? Mit Begründung bitte.
    Nein. Ein langes, erfülltes Leben ist zwar schön und auch meine Neugier, wie es in 100 Jahren vielleicht aussehen wird, in 100 aber vielleicht auch 200, ist es nicht wert, mich solange durch das Leben zu „quälen“…. ich glaube, das ist so, wie es bei vielen Dingen ist: Irgendwann ist einfach auch vom „Besten“ mal genug.

  9. Glaubst du an Wiedergeburt / ein Leben nach dem Tod?
    Ja. Und deshalb habe ich auch keine Angst vorm Tod ,-)

  10. Wann hast du dir zuletzt etwas Gutes getan, und was?
    Ich habe jetzt länger darüber nachgedacht und festgestellt, dass mir nichts einfällt. Ich bin wohl so sehr vom Alltagsleben, von der Arbeit und Freizeitstress gefesselt, dass ich nicht einmal auf die Idee käme, MIR etwas Gutes zu tun…. was aber nicht heißt, dass ich nicht glücklich und zufrieden bin momentan….. das letzte, große Glücksgefühl, das ich erlebt habe war, als meine Chefin wegen einem Geburtstags-Blumenstrauß mit Tränen in den Augen vor mir stand. Eine Gegenfrage….: kann man sich etwas Gutes tun, indem man anderen etwas Gutes tut? Weil dann hätte sich die Frage, auf die ich bis vor wenige Sekunden noch keine Antwort hatte, doch noch beantwortet. .-)

  11. Wovor fürchtest du dich?
    Hmm… um ehrlich zu sein…. am meisten habe ich Angst vor dem Versagen…. menschlich, beruflich. Ich habe schreckliche Angst, irgendwann arbeitslos zu sein oder aber auch eine total schreckliche Arbeitsstelle zu finden, in der ich mich absolut unwohl fühle….. irgendwann keine Wohnung mehr zahlen zu können oder mich nie Zuhause zu fühlen…..

Meine Nominierungen:

Rule the World

Zerbrochene Spiegel

Bitterkalt

1storyofmylife

Eine erwachsene Frau

Carpe diesen scheiss diem!

Irgendwann… komme ich an

Atroksia

fuerhilde

Meine Fragen:

1) Nenne mir ein Laster. Und jetzt komm bitte nicht mit „Schokolade“ oder „zu spät kommen“. Ich möchte etwas hören, was dich als Person / in der Eigenschaft beschreibt. Sei einfallsreich und ehrlich 🙂

2) Eine Beispielsituation: Du bist in der Safari und beobachtest folgende Szene:
Eine Löwenmama liegt mit ihrem Baby friedlich unter einem Baum. Ein Mensch kommt vorbei, in der Absicht das von einer Krankheit befallene Löwenbaby  im Auftrag zu erschießen. Die Löwin erschreckt sich, als sie ihn sieht und springt auf, fletscht die Zähne und sieht todesgefährlich aus. Der Mensch zückt aus seiner Hosentasche eine Pistole und hält sie auf die Löwin, die ihn anvisiert, allerdings keine Anzeichen macht, ihn anzugreifen. Auch du hast eine Pistole in der Hand  und willst die Situation retten. Wenn du den Menschen erschießt, rettest du Löwin und Junges. Wenn du die Löwin erschießt, rettest du Junges und Mensch, da das Junge vor Schreck davon läuft und der Mensch von der Löwin nicht angegriffen werden kann. Eine brutale Frage verlangt eine brutale Antwort: Wen würdest du erschießen / wen würdest du retten und warum?

3) Glaubst du an Schicksal? Mit Begründung bitte, im besten Fall sogar eine kurze, interessante Erfahrung in deinem Leben. 🙂

4) Dein absoluter Lieblingsfilm? (dürfen auch zwei, oder drei… oder fünf sein ;-))

5) Gibst du diesem Spruch recht?: „Monogamie ist etwas für Träumer.“

6) Dein Lieblingsbuch?

7) Ein Flachwitz, bitte. 😀

8) Glaubst du an Karma? Wenn ja, wieso?

9) Warst du schon einmal in deine|n Chef|in, deine|n Lehrer|in, deine beste|n Freund|in verliebt?

10) Trägst du Parfüm? Wenn ja, welches?

11) Ein Traum, an den du dich erinnerst, und gerne nochmal träumen würdest?

So, zum Schluss nochmal ein großes, dickes Dankeschön an die liebe Atroksia!!!
Es hat wirklich Zeit gekostet, die Fragen zu beantworten und Fragen zu stellen – hätte ich nicht gedacht!
Natürlich ist keiner von euch Nominierten verpflichtet, auf die Fragen zu antworten, aber ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn ihr sie beantworten würdet (auch wenn einige von euch bestimmt schon die Augen verdrehen, wenn sie jetzt gleich meine Mitteilung bekommen, dass sie schon wieder nominiert wurden) :-p

Leitfaden:
1. Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog
in deinem Artikel.
2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
(entweder in einem eigenen Artikel oder hier in den Kommentaren)
3. Nominiere 1 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award.
4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
5. Schreibe diese Regeln in deinen Liebster-Award-Blog-Artikel.
6. Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

Kann ein Mensch ein Mysterium sein?

Am Samstagabend, einem ganz normalen Abend, Samstagabend bis Samstagnacht, besser, bis Samstagmitternacht. Da waren Kora und ich in meiner Heimatstadt, in der „Meine-Stadt“, in der Stadt, in der ich groß geworden bin, in der ich wurde, wer ich heute bin.
Anfänglich gedacht, meine Freunde Cleo, Finn und Sam, zu fünft, vielleicht aber auch zu acht, wie vorletzte Samstagmitternacht, wenn Sam und Finn ihre Wichtelpartner mitschleppen – sie sind wie kleine Wichtel, lustig, frech und irgendwie süß; eher häufig blau als grün, dennoch großartig, mit ihnen wegzugehen oder einfach Geschichten von ihnen anzuhören. Wie auch immer, Samstagabend also, um 19:15, in einer kleinen Bar in der Meine-Stadt, da waren wir zu dritt im Glück. Nein, ihr Schweine – das Café, das diesen Namen trägt! Ohne Cleo, Finn und Sam, sondern mit Carina. Ja, Carina, die Frau die Payes Geliebte (oder so etwas in der Art) war und heute Payes Freundin ist. DIE Frau, die hundert, oder aber auch tausendundein Gesichter hat. Paye ist groß und dünn und irgendwie, ihr Haar, sehr blond, fast weiß, ihr Gesicht ganz zart und dezent geschmückt mit Sommersprösslein, hübsch anzusehen, hübsch zuzuhören, aber irgendwie eigenartig, zu kommunizieren. Jedenfalls erging es mir so: unsere Kommunikation verschluckt im Treibsand vieler falscher Buchstaben, Worte, vieler falscher Umgänge oder vielleicht auch einfach vieler falscher Vorurteile. Aber was führe ich mich überhaupt auf? Auch ich kann hundertundein Gesichter haben, aber seht ihr, da ist ja das Problem. Hundertundein und tausendundein sind ein Unterschied von neunhundert. Da kann ich nicht mithalten, weder mit meinen Trilliarden und ihren Quadrillion Buchstaben, mit ihrem überdimensionalgroßen und meinem nur großen Wortschatz, weder mit ihrer geistigen Reife, ihrem Denken noch mit ihren Berechnungen, denn ja, sie ist unfassbar berechnend, so habe ich sie jedenfalls kennengelernt.
Das nächste, das zweite Problem ist und war, wird vermutlich auch immer bleiben, dass ich, ganz gleich, um wen es geht, mit Berechnungen, mit berechnenden Leuten, mit Leuten, die genau abwägen, die zu 99,99 % richtig liegen, die analysieren, wie ich oder irgendjemand auf Aussagen, Umgänge oder Behandlungen reagieren würde, nicht auf eine Wellenlänge komme, und das tut Paye. Das tut sie definitiv. Ihre Taten, ihre Wortwahl, sogar ihre Berührungen und Blicke, sind präzise überdacht, abgestimmt auf den kleinsten Winkel einer Seele, genau wissend, was sie damit anrichtet oder wenigstens, was sie damit anrichten könnte.
Das letzte, das dritte Problem, das, an dem ihre und meine, an dem Payes und meine, also unsere Beziehung (eine total oberflächliche, bisher) scheiterte war, dass ich mich Hals über Kopf in sie verknallt hatte, dass sie mein Herz höher schlagen ließ und ich mein Blick nicht von ihr reißen konnte.
Dass ich sie küssen und spüren wollte, und sie mich behandelte wie ein Jojo, das heißt, dass sie mir zusprach, sie mich anziehend fand, dass sie mir auf die Mundwinkel küsste, als ich sie an unserem ersten Treffen verließ, aber widersprüchlich sagte, konsequent, ich solle mir keine Hoffnungen machen, es würde niemals, wirklich niemals, etwas zwischen uns laufen. So kam es dann auch. Ich in meiner kalten Wut, in meiner bloßen Verletztheit und meinem, jedenfalls fühlte es sich so an, gekränktem Stolz, versuchte also den Kontakt zu brechen, was viel schwerer war, anfangs, jedenfalls, als gedacht, ich im Nachhinein aber wage zu behaupten, dass es mir, mehr oder weniger, gut gelungen ist, wenngleich sie vermutlich in meinen Augen…………. für immer ein Mysterium bleibt.

Wie man die Chefin zu Tränen rührt

Es ist ein wundervolles Gefühl, ein schönes und glückliches Gefühl, ach ja, fast schon ein Gefühl der Genugtuung sich selbst gegenüber, wenn man ein paar Blümchen kauft, aneinanderdrückt, Grashalme biegt und zupft und zieht und modelliert und ein hübsches Blumen-Kreativchaos hinterlässt.
Ein viel wundervolleres Gefühl ist es, wenn man dieses Geschenk einem Menschen macht, der unnahbar, zielsicher, konsequent und kritisch ist und wenn man diesen Menschen eher selten, als oft zum Lächeln bringen kann.
Es braucht keine großen Worte und nicht viel Geld, auch keine scheinheiligen Umarmungen und Lieder, um Pseudo-Geburtstagsglückwünsche zu äußern, denn weder Kuchen, noch Sekt oder gekaufte Blödesprüchekarten können das auslösen, was ein echtes Statement eben sehr wohl kann.
Spüren und fühlen; Antennen am ganzen Körper, die mit ihren kleinen, feinen Fühlern die Mitmenschen abtasten, ja, diese kleinen parasitenartigen, unsichtbaren Teile können einem Menschen unausgesprochene, heimliche Gefühle verraten, wie zum Beispiel, dass wir alle unsere Chefin ganz besonders gerne mögen, dass wir unsere Chefin nicht nur als Chefin akzeptieren, respektieren, sondern auch als Mensch glücklich und fröhlich und heiter und zufrieden machen wollen.
Und da reichen kleine hübsche Blütenköpfe mit zarten, bordeauxrot-aprikosen-rosa-weißen Farben und einem kleinen, aus den Fingerspitzen gezogenem Text, der einer eigentlich so felsenfesten, am Boden verankerten Frau auf einmal die Augen glitzern lässt, das Licht an der Decke in den Tränen widerspiegelt und das überraschte, ungläubige Lächeln und Strahlen im Gesicht zu einem beinahe überwältigendem Erfolgs- und Glücksmoment wird.

Happy Birthday, Frau Flemming!

12118944_1536204089953573_1329402617298514502_n

Eigentlich sind wir selber schuld

Ich könnte jetzt die Augen schließen und liegen bleiben, könnte vom Zuhören ins Hinhören und vom Hinhören ins Hören schalten, die Stimmen und die Melodie der Umgebung als leises Lied, nicht als Summen wahrnehmen.

Natürlich könnte ich wo anders sein, wo anders, wo es anderen befremdlich, gefährlich, ja klar, vielleicht auch lebensmüde wäre. Auf einem mit Textil bezogenen Gestell, einem Sofa, einer Daunendecke um die Schultern, vielleicht am Abgrund einer Klippe, umfangen, gestreichelt vom Wind, der mich mit seinen langen, schwerelosen Armen in die Tiefe oder aber auch in den Anfang vom Ende locken möchte. Vielleicht aber auch ungeschmückt, textillos, nackt, in der Nacht, im goldenen Glitzern der Straßenbeleuchtung, auf dem nassen Asphalt des herbstlichen Regens.

Wo fühlt es sich sicher an? Wo ist Wärme, Trost, vielleicht auch Liebe oder der rote Wein, der ja auch alles kann, wenn es die Hülle, von Kopf bis Zeh, topfeben mit Wehmut füllt und die Seele in wiegenden Wässern gefangen hält. Manchmal braucht es auch kein Besoffensein, um am nächsten Tag mit einem Kater im Herzen zu erwachen. Bestimmt, ganz sicher, reicht auch ein Schlag einer Faust, metaphorisch, natürlich. Ein Schlag also, von einer unsichtbaren Faust, von einer Faust, die man sich selber aus vielen mikroskopischen, hässlichen, schwarzen Kopfdämonen erzeugt hat, wie ein Geschwür, das triefender, lechzender und klebender nicht sein kann.  Ganz sicher haben viele eine Faust aus winzigkleinen Kopfdämonen, ja, auch du und er und sie und ich – wir alle – haben dieses Geschwür, das auf dem Herzen lastet, welches noch mit den Weinresten der letzten, einsamen Nacht zu kämpfen hat.

Aber zurück zum hier, zurück zum jetzt. Zurück zum Leichtsein, nicht zum Schwersein. Zurück zu dem Moment, in dem die Augen zu sind, in dem die Lichter vor den geschlossenen Lidern tanzen, zurück zu dem Moment, in dem auch Schwarz auf einmal bunt sein kann, in dem auch Motoren, also Autoreifen und hupen und schimpfen und schreien auf einmal Musik sein kann. In dem alles sein kann, wie es einfach ist – ohne mikroskopische, hässliche, schwarze Kopfdämonen.

Warum immer schwermachen? Warum nicht abheben, loslassen, echt sein? Warum nicht dieses lechzende, triefende Schwarz niederprügeln? Warum nicht Sonne und Farbe und Leben und Mut pflanzen, wachsen  und gedeihen lassen? Kann es sein, dass Menschen Leid zum Leben brauchen? Selbstmitleid, Mitleid, ein erfüllendes Leid, vielleicht eines, welches den Gegenpol noch schöner und befriedigender macht, als ein Leid, das nur hasst und weint und schreit. Natürlich, ja klar! Ein ganz einfaches Leid, das irgendwie die stumme Seele beschwipst und auf einmal aufblühen lässt, ein Leid, wie falsche Steine, die auf dem richtigen Weg liegen. Dieses Leid aus Steinen, nach dem man mit der selbst herangezüchteten Kopfdämonenfaust greifen, und einfach aus dem Weg schmeißen kann……………. um dann das Glashaus, in dem man saß, zu zerstören.

Und dann bist du, er und sie oder ich sowieso wieder am Anfang jener Wunschgeschichte. Auf dem Sofa oder nackt auf dem verregneten Asphalt. Die Geschichte, die sich nur in dem Moment veränderte, in dem wir unser einfaches Leid, mit unserer selbst kreierten Faust aufhoben und beseitigen wollten und nicht darauf achteten, dass wir bereits im Glashaus sitzen und mit Steinen werfen.

Also liegen wir in Scherben. Ja, ganz richtig, in den Scherben unseres Glashauses, zerbrochen von uns selbst, weil wir das einfache Leid loshaben wollten, weil wir nicht kämpfen, sondern einfach wegwerfen und frei und stark und glücklich sein wollten und weil wir, weil wir uns für so schwach empfinden, nicht den Skandal, das Drama und die Gefahr erkannten. Weil unser von Rotwein beschwipstes Herz zu blind war, zu erkennen oder um zu sehen oder zu fühlen, was wir lostreten und auslösen, wofür wir selber verantwortlich sein würden, verantwortlich sind oder schon immer waren.

Und genau deshalb könnte ich jetzt die Augen schließen und liegen bleiben, könnte vom Zuhören ins Hinhören und vom Hinhören ins Hören schalten, Stimmen und die Melodie der Umgebung als leises Lied, nicht als Summen wahrnehmen. Genau deshalb könnte ich wo anders sein, nicht hier, in meinem Bett, zu zweit und doch irgendwie allein, sondern wo anders, wo es anderen befremdlich, gefährlich, ja klar, vielleicht auch lebensmüde wäre. Vielleicht aber auch einfach ungeschmückt, textillos, nackt, in der Nacht, im goldenen Glitzern der Straßenbeleuchtung, auf dem nassen Asphalt des herbstlichen Regens.

Ohne Scherben, denn ich behalte lieber das einfache Leid, die falschen Steine, lasse sie liegen und sein und springe über sie oder gehe um sie herum, lasse lieber mein Glashaus sein, wie es war, wie es ist und immer sein sollte.

Sex, Sex, Sex und nochmal Sex, oder auch: eine sehr geschmacklose Art, fremd zu gehen

Sex .

Kennt ihr das?
In einer Nacht träumt ihr von einer Person die ihr kennt – im besten Fall ist es eure Chefin – und fühlt euch jedes Mal ertappt, wenn euch diese Person am nächsten Tag ansieht.

So ergeht es mir in letzter Zeit sehr häufig. Ich fühle mich inzwischen schon wie ein Schwerverbrecher.
1. weil ich unerlaubt mit Leuten Sex habe (oder jedenfalls Fast-Sex), die gar nichts davon wissen
2. weil in keinem von diesen Träumen Kora vorkommt und
3. weil ich das Gefühl habe, diese Leute WISSEN, dass ich einen sehr realen Sex-Traum mit ihnen hatte.

G R U S E L I G!

Aber woher kommt das? Diese flotten Affären im Traum.
Ist das eine insgeheime Sehnsucht nach Fremdgehen?
Nein. Gott sei Dank nicht.

Ich bin ja, was so etwas angeht, auch sehr ehrlich mit Kora. Einerseits, weil mir gar keine andere Wahl bleibt und andererseits, weil ich das Gefühl hätte, sie wirklich zu betrügen, wenn ich ihr die Träume verschweigen würde.

Wenn ich meine Augen aufschlage und wenige Sekunden vorher noch meine Chefin in Unterwäsche neben mir im Bett lag, oder Lejla mich am Hals küsste oder eine Schauspielerin, die mich bisher nie wirklich interessiert hat, mir die Zunge in den Hals steckt und dann sehe, dass Kora neben mir liegt und einen Guten-Morgen-Kuss auf die Stirn drückt, habe ich das Gefühl, als hätte ich sie betrogen. Sie merkt eigentlich sofort, wenn irgendwas nicht stimmt, mit der Aussage, mein Gesicht sei häufig wie ein offenes Buch – nur viel lebendiger.

Dann schlinge ich meine Arme um sie und vergrabe schuldbewusst mein Gesicht in ihrem Nacken und beichte ihr, dass mich letzte Nacht Charlize Theron geküsst hat.
Sie nimmt das relativ gelassen. Gott sei Dank. Da gibt es bestimmt ganz andere Menschen.
Aber so ist das nun einmal: was soll ich denn dagegen tun? ICH kann meine Träume nicht steuern.

Ich habe zwar schon einmal etwas vom Luziden Träumen gehört und habe es sogar versucht zu praktizieren. Ich habe ja schon einmal konsequent Traumtagebuch geführt, welches in zwei Wochen voll war. Ich träumte JEDE Nacht etwas und erinnerte mich, als sei ich wirklich dort gewesen.

Ich liebe Träume. Für mich gibt es nichts Schöneres, Aufregenderes. Es ist wie eine zweite Welt, die man betritt, in der alles so ist, wie es sein soll, in der es keinen Alltag gibt, sondern nur Spannung, Herzrasen, Angst, Schönheit, Freiheit….
Es sind solche Dinge, die niemals passieren können.
Fliegen?
Auf einem Pegasus reiten?
Mit einem Zug durch die Wolken fahren?
Bunte Kartoffeln die Lottozahlen im Inneren haben?
Sex mit der Chefin?
Alles Dinge, die man im Traum nicht hinterfragt. Da könnte ein rosa Elefant mitten durch die Wohnung trampeln und man würde es für das Normalste auf der Welt halten.

Um eure versauten Gedanken zu beruhigen: Ich hatte KEINEN Sex mit meiner Chefin.
Sie legte sich in Unterwäsche zu mir ins Bett und flirtete. Mehr war da nicht. Und dann wachte ich auf.

Letztens hielt ich meine Schuldgefühle nicht mehr aus und heulte mich bei meiner besten Freundin aus. Ich erzählte ihr, dass ich dauernd von Sex mit anderen Leuten träume – oder eben Fast-Sex. Ich fragte sie, ob sie an das Sprichwort glaubt, dass Fremdgehen schon im Kopf anfängt.
Sie meinte, theoretisch sollte man schon hinterfragen, wenn man überlegt fremdgehen zu wollen (wie absurd dieser Satz schon klingt), aber solange nichts wirklich passiert, sei es nichts Verwerfliches.

Ich sagte, ich sei da anderer Meinung.
Sie sagte: „Aber du denkst ja nicht darüber nach, fremd zu gehen.“
Und ich sagte: „Ja. Ich mache es einfach.“
Und sie: „In deinen Träumen – die du ja, zugegeben, nicht steuern kannst.“

Da hat sie Recht. Ich denke keine Sekunde darüber nach, Kora fremd zu gehen, weil ich im Großen und Ganzen glücklich mit ihr und dem Leben (mit ihr) bin. Trotzdem würde es mich mal interessieren, warum ich derartige Träume habe.

Außerdem: es wäre sehr viel angenehmer, wieder von bunten Kartoffeln und verfluchte Blumen, die den Tod bringen, zu träumen, als von Halbnacktflirtereien mit meiner Chefin – der ich jetzt nicht einmal mehr guten Gewissens in die Augen sehen kann, weil ich sie dann in Unterwäsche vor mir sehe.
Scheiße.