Elefant in Seifenblase

Weiß. Leer. Aber so leer, dass weiß nicht mehr weiß ist, sondern einfach nur ein Durcheinander. Ein Durcheinander, ein Chaos, ein Buchstabensalat, aus weißen Buchstaben auf weißem Hintergrund. Ein Nichts. Watte. Füllt das Loch. Ein hohles Loch. Ein Kern aus Schmerz, aus Granit, aus Lava, aus… es brennt! Es brennt so sehr! Aber besser als die Dumpfheit; als die Watte. Und wo sind die Gedanken? Wo sind sie hin? Ich weiß, ein Gewebe aus seltsamen Würmern. Bäh. Ein Gehirn. So chaotisch. Kein Wunder. Aber diese abstrakte Leere im Nirgendwo meines Inneren. Urgh. Kotz. Kotz. Kotz.
Traumland. Augen zu. Für immer. Aufwachen im Traumland, für immer. Schwarz dahinter, aber fröhliche Farben im Kopf. Ein pinker Elefant. Er tanzt in einer gigantischen Seifenblase. Eine Maus, Größer als der Elefant in dieser Seifenblase. Die Seifenblase platzt. Der Elefant knallt auf dem Boden auf. Ein Donnern. Polter. Rums. Boom. Augen auf. Es ist immer noch real. Alles real. Alles Realität. Bäh. Und alles so wie immer. Alles so viel Watte und ein Kern und eine Hülle. 

Ihr versteht mich nicht. Ist schon okay. Ich auch nicht.

 

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